Garzweiler See: Was nach dem Tagebau entsteht

Der Garzweiler See entsteht nach dem Ende des Tagebaus Garzweiler. Er ist eines der wichtigsten Zukunftsbilder für die Zeit nach dem aktiven Tagebau und ein wichtiger Bestandteil der langfristigen Rekultivierung und Entwicklung der Tagebaufolgelandschaft. Wo heute und in der Vergangenheit Braunkohle abgebaut wurde, soll eine neue Landschaft entstehen, die ökologische Entwicklung, regionale Nutzungsperspektiven und wirtschaftliche Entwicklung miteinander verbindet. Der Garzweiler See steht sinnbildlich für den Strukturwandel im Rheinischen Revier: Aus einer vom Bergbau geprägten Region entsteht ein neuer Zukunftsraum.

Der Masterplan Seeentwicklung bildet den strategischen Rahmen für die Entwicklung des künftigen Sees und seines unmittelbaren Umfelds. Er bündelt Themen wie Naturschutz, Freizeit und Erholung, Infrastruktur, Tourismus und wirtschaftliche Entwicklung.

Der Garzweiler See als Zukunftsprojekt.

Der Garzweiler See wird ein prägender Bestandteil der Tagebaufolgelandschaft. Gemeinsam mit den angrenzenden Flächen eröffnet er neue Perspektiven für Natur, Flora und Fauna, Wohnen, Arbeiten, Freizeit und wirtschaftliche Entwicklung eröffnen. Voraussetzungen dafür sind abgestimmte Planungen, eine geeignete Infrastruktur und die Zusammenarbeit der beteiligten Akteure. Für das Innovation Valley Garzweiler ist der künftige See deshalb ein zentrales Zukunftsthema und wichtiger Teil des neuen Raums nach dem Tagebau.

Warum entsteht der Garzweiler See?

Der Garzweiler See ist ein zentraler Bestandteil der langfristigen Entwicklung der Tagebaufolgelandschaft nach dem Ende des Braunkohletagebaus. Die ehemalige Abbaufläche wird landschaftlich neu geordnet, rekultiviert und für künftige Nutzungen entwickelt. Dabei spielen Raumplanung, Infrastruktur, Naturentwicklung, Siedlungsentwicklung und wirtschaftliche Perspektiven eine wichtige Rolle.

Rekultivierung und Tagebaufolgelandschaft

Als Tagebaufolgelandschaft bezeichnet man die Landschaft, die nach dem Ende eines Tagebaus neugestaltet und weiterentwickelt wird. Am Tagebau Garzweiler betrifft dies große Flächen, die künftig neue ökologische, wirtschaftliche und soziale Funktionen übernehmen können. Rekultivierung bedeutet nicht nur Wiederherstellung, sondern auch Gestaltung: Aus einem vom Bergbau geprägten Gebiet entsteht ein Raum, der neue Nutzungen, neue Verbindungen und neue Identität ermöglicht.

Chancen für Wohnen, Wirtschaft und Freizeit

Rund um den künftigen Garzweiler See eröffnen sich langfristig neue Perspektiven für Wohnen, Arbeiten, Freizeit, Tourismus, Gewerbe und Forschung. Für Unternehmen bietet der Raum Entwicklungsmöglichkeiten an einem Standort mit besonderem Zukunftsprofil. Zugleich können Landschaftsentwicklung, Lebensqualität und wirtschaftliche Entwicklung miteinander verbunden werden.

Bedeutung für den Strukturwandel im Rheinischen Revier

Der Garzweiler See ist eines der sichtbarsten Symbole für den Strukturwandel im Rheinischen Revier. Er zeigt, dass der Wandel nach dem Braunkohleausstieg nicht nur wirtschaftlich, sondern auch räumlich, landschaftlich und gesellschaftlich gestaltet werden muss. Innovation Valley Garzweiler begleitet diesen Prozess begleiten, indem es Akteure vernetzt, Zukunftsthemen sichtbar macht und den Zukunftsraumraum rund um Garzweiler mit den Innovations- und Transformationspotenzialen der regionalen Wirtschaft verbindet.

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FAQ

Der Garzweiler See entsteht nach dem Ende des Tagebaus Garzweiler. Er ist ein zentraler Bestandteil der langfristigen Rekultivierung und Entwicklung der Tagebaufolgelandschaft im Rheinischen Revier.

Der Garzweiler See ist ein zentrales Projekt des Strukturwandels im Rheinischen Revier. Der Masterplan Seeentwicklung beschreibt die langfristige Entwicklung des künftigen Sees und der umliegenden Tagebaufolgelandschaft. Er bündelt Themen wie Naturschutz, Freizeit und Erholung, Infrastruktur, Tourismus und wirtschaftliche Entwicklung.

Der See und die angrenzenden Flächen werden Teil einer rekultivierten Tagebaufolgelandschaft. Dabei entstehen neue Landschafts- und Lebensräume für Pflanzen und Tiere, die zur ökologischen Entwicklung des Raums beitragen.